Neuplatonische Philosophie

M.Grimsmann/L.Hansen 2008

Ausschnitt aus dem Poster "Die Geschichte der Philosophie"

Neuplatonische und Alexandrinische Philosophie

In Alexandria, dem geistigen Zentrum und "Schmelztiegel" der Zeit, trafen Philosophien und Religionen aus aller Welt zusammen. Es kam zur Neubelebung, Weiterführung und Verschmelzung der bisherigen Philosophien in Verbindung mit jüdischen und griechischen religiösen Vorstellungen.

Philon 20 v.C.-45 n.C. verband jüdische Vorstellungen mit platonischen Gedanken.

Ammonios Sakkas 175-242 war der Begründer der griechisch-neuplatonischen Philosophie.

Plotin 205-270, Porphyr 234-304, Jamblich 280-333 und Proklos 412-485 bildeten ein dreigliedrig eingeschachteltes (triadisches) System der Philosophie aus. Aus der ursprünglichen Einheit geht die lebendige Vielheit hervor und aus dieser in den Geist zurück. Unsystematischere Bestrebungen in der gleichen Epoche waren die Kabbala (jüdische Mystik) und die Gnostik (von der Kirche abgelehnte christliche Geheimlehre).



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