Philosophie der Renaissance

M.Grimsmann/L.Hansen 2008

Ausschnitt aus dem Poster "Die Geschichte der Philosophie"

Philosophie der Renaissance und Reformationszeit

Das Denken löste sich von den kirchlichen Dogmen. Zeitalter der Entdeckungen, Erfindungen und Blüte der Künste. Wiedergeburt des Humanismus der klassischen Antike. Der Mensch, als Ebenbild Gottes, fühlt sich zur Freiheit der Individualität berufen. Rückbesinnung auf die Originalquellen der antiken Philosophie: Nikolaus von Kues 1401-1464 (Neuplatonismus); Marsilius Ficinius 1433 -1499 (Platon); Petrus Pomponatius 1462-1525 (Aristoteles); Johannes Reuchlin 1455-1522 (Kabbala); Erasmus von Rotterdam 1466-1536 (Cicero); Justus Lipsius 1547-1606 (Stoiker); Gassendi 1592-1655 (Epikur).

Märtyrer der Philosophie

Eigentümliche, revolutionäre Freigeister, die energisch gegen kirchlichen Zwang auftraten, wurden hart bestraft: Hieronymus Cardanus 1501-1576 wurde gefoltert; Petrus Ramus 1515-1572 wurde in der Bartholomäusnacht ermordet; Tommaso Campanella 1568-1619 war 27 Jahre im Gefängnis; Giordano Bruno 1548-1603 wurde verbrannt; Lucilio Vanini 1586-1619 wurde die Zunge herausgerissen und dann verbrannt.



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