Die Philosophie Hegels

M.Grimsmann/L.Hansen 2008

Ausschnitt aus dem Poster "Die Geschichte der Philosophie"

Absoluter Idealismus:

Hegel Georg Wilhelm Friedrich 1770-1831 erweitert Fichtes Ich zum göttlichen "Begriff", welcher zugleich Grund und Methode seines umfangreichen "Systems" bildet, das die gesamte Wissenschaft in einem Zusammenhang darstellt ("das Wahre ist das Ganze"). Die Methode ist als notwendige Bewegung sowohl unseres Den- kens als auch der Wirklichkeit zu verstehen: Die ursprüngliche Einheit schlägt aus sich in ihr Gegenteil, den Gegensatz um (Dialektik), durch dessen "Aufhebung" sich die anfängliche Einheit bereichert wieder- herstellt (Spekulation). In diesem Fortgang bilden sich die Kategorien des Denkens (Logik) und der Realität, d.h. der Natur, des menschlichen Geistes, der Geschichte, Kunst, Religion und Philosophie. Nach Hegel kann das "Nega- tive", der "Widerspruch" oder das "Übel in der Welt" insofern begriffen werden, als es als notwendiges Durchgangsmoment in der Entwicklung des Ganzen aufgezeigt wird. Das Ziel ist die Freiheit und die Erkenntnis der Wahrheit, d.h. des gesamten Prozesses der Verwirklichung der Idee.

Die Hegelschule (”Rechtshegelianer”): Karl L. Michelet 1801-1893; Karl Rosenkranz 1805-1879; J. E. Erdmann 1805-1892 uvm. vermochte es nicht, die Hegelsche Philosophie zu etablieren.



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