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Idee des Guten bei Kant
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 31 Subjektiver Geist (Wissenschaft des Inner-Menschlichen)
- 32 Objektiver Geist (Wissenschaft des Zwischen-Menschlichen)
- 33 Absoluter Geist (Wissen des Göttlichen)
- 331 Kunst (Anschauen der Wahrheit, Ästhetik)
- 332 Religion (Vorstellen der Wahrheit, Theologie)
- 333 Philosophie (Begreifen der Wahrheit)
- 3331 Philosophie der Antike (Wissen der Idee)
- 3332 Philosophie des Mittelalters
- 3333 Philosophie der Neuzeit (Sichwissen der Idee)
- 33331 Einigungsansätze von Denken und Sein
- 33332 Verstandesphilosophie der Neuzeit
- 33333 [Die moderne Philosophie]
- 333331 [Das Ich als Grund]
- 333332 [Das Absolute als Grund]
- 333333 [Jenseits Hegels]
- 3333311 Kant (kritische Philosophie)
- 3333312 [Reinhold und die Elementarphilosophie]
- 3333313 Fichte (systematischer Kant)
- 33333111 Kant: theoretische Vernunft
- 33333112 Kritik der praktischen Vernunft
- 33333113 Kritik der Urteilskraft
- 333331131 Ästhetische Urteilskraft
- 333331132 Teleologische Urteilskraft
- 333331133 Idee des Guten bei Kant
Idee des Guten
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Die Idee des Guten ist die praktische Idee — der Wille, der das Wahre verwirklichen will. Unterschied zur theoretischen Idee (Idee des Wahren): Die theoretische Idee will die Welt erkennen (nimmt sie hin), die praktische Idee will die Welt verändern (macht sie gut). Das Gute ist nicht bloß subjektive Absicht, sondern objektiver Zweck. Problem der praktischen Idee: Sie steht der Welt gegenüber (Sollen vs. Sein) — die Welt ist noch nicht gut. Auflösung: In der absoluten Idee wird der Gegensatz von Theorie und Praxis aufgehoben. Das bedeutet nicht: Alles ist gut (Legitimation des Bestehenden), sondern: Das Gute zeigt sich in der geschichtlichen Praxis — wobei "zeigt sich" nicht Legitimation bedeutet, sondern Bewährung an der Erfahrung (siehe Kap. 23</a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a>a zur Unterscheidung von Begreifen und Rechtfertigen).
Herkunft: Platon: idea tou agathou (Idee des Guten, höchste Idee). Aristoteles: to agathon (das Gute als Telos). Kant: kategorischer Imperativ. Hegel: Das Gute als praktische Idee, die sich in der Geschichte verwirklicht.
Bei Hegel: Enz. §233-235; WdL Bd. 2, Idee des Guten
Siehe auch: Idee, Idee des Wahren, Wille, Zweck, Praxis, Absolut, Ideenlehre