Magnetismus

Hegel (Naturphilosophie)

Das Princip der Gestaltung. Hegel entwickelt ihn aus der Linie: „der Punkt muß also in die Linie übergehen. Hier komen wir auf den magnetismus. Er ist das Princip der Gestaltung. Er ist die Abstrakte Gestaltung — das Entgegengesezte ist die Kugel.“

Nicht gemeint

bloße Linearität. „Es ist nun aber nicht die Linie als solche die Princip der Gestalt ist sondern es ist die Linie als magnetismus — nicht die Liniarität wie in der Zähigkeit — das ist nur ein Verhalten ein specifisches Verhalten nur gegen äußere Gewalt.“

Herkunft

Steffens unterschied totale und abstrakte Kohäsion; Schelling vermittelt es. Hegel macht daraus das Prinzip der Gestaltung.

Bei Hegel

Enz. Bd. 2, § 249

Querverweise

Kohäsion · Elektrizität

Nicht gemeint

bloße Linearität. „Es ist nun aber nicht die Linie als solche die Princip der Gestalt ist sondern es ist die Linie als magnetismus — nicht die Liniarität wie in der Zähigkeit — das ist nur ein Verhalten ein specifisches Verhalten nur gegen äußere Gewalt.“

Das kriterium

„Der Magnetismus bedarf keiner Sollicitation.“ Er braucht keinen Anstoß von außen, während sich die Zähigkeit eines Körpers erst unter Gewalt zeigt.

Die systematische stelle

die totale Individualität. „Die Eigenschaften und Bestimungen sich darstellend als momente eines Objekts freie Gestaltung des Körpers überhaupt — dies ist die Stelle des magnetismus.“

Was heute davon steht

die Unterscheidung selbst — eine Bestimmtheit, die sich von selbst äußert, gegen eine, die erst im Widerstand hervortritt. Sie ist von der Magnetismus-Theorie ablösbar.

In den ersten auflagen

1817 § 195

Im buch

Erster Teil, III

Systematischer ort

2231