Zeit
Hegel (Naturphilosophie)
Das Werden, in der Form des Außersichseins angeschaut.
Herkunft
Aristoteles: Zeit als Zahl der Bewegung; Kant: Form des inneren Sinns. Hegel: das Werden, in der Form des Außersichseins angeschaut.
Bei Hegel
Enz. Bd. 2, §§ 257--259
Querverweise
Was hegel festhält
dass die Zeit eine Richtung hat, wo der Raum keine hat.
Was heute davon steht
Die Dynamik seiner Zeit arbeitete mit zeitumkehrbaren Gleichungen; erst die Thermodynamik irreversibler Prozesse hat die Anisotropie physikalisch anerkannt (Prigogine 1979). Die gehaltvollste Vorwegnahme dieses Bandes — weil Hegel nicht bloß etwas ablehnt, sondern einen Unterschied festhält, der sich später als erheblich erwies.
In den ersten auflagen
1817 §§ 201--203
Im buch
Erster Teil, II
Systematischer ort
2112