Die Philosophie von Immanuel Kant

M.Grimsmann/L.Hansen 2008

Ausschnitt aus dem Poster "Die Geschichte der Philosophie"

Erkenntnistheorie:

Immanuel Kant 1724-1804 behauptet gegen Hume die Möglichkeit objektiver Erkenntnis, da Notwendigkeit und Allgemeinheit “a priori” im Denken liegen. Er prüfte die Beschaffenheit und Grenzen unseres Erkenntnisvermögens von Sinn- lichkeit, Verstand und Vernunft (kritische Philosophie). Die Erkenntnis, so sein Resultat, bleibt aber innerhalb der absoluten Grenze der Subjektivität einge- schlossen. Der empirische Stoff, durch unsere Sinne vermittelt, ist nur Erscheinung. Das “Ding an sich” bleibt unerkennbar. Beim Versuch, die endliche Subjektivität zu überschreiten (transzendieren), d.h. das Unendliche (Gott, Seele, die Welt als Ganzes) zu begreifen, gerät die Vernunft in Widersprüche (Antinomien). Praktisch soll sich der Mensch dem höchsten Gut (Sittengesetz) annähern, d.h. nach Grundsätzen handeln, die Gesetze sein könnten (Kategorischer Imperativ).



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