Begriffslogik
Hegel (Kernbegriff)
Der dritte Teil der Logik, die Lehre vom Begriff. In Sein und Wesen waren die Bestimmungen "nur bestimmte Begriffe, Begriffe an sich oder, was dasselbe ist, für uns" (Enz. § 162 Anm.); jetzt ist der Begriff als solcher Thema. Die Lehre vom Begriff teilt sich in den subjektiven oder formellen Begriff (Begriff, Urteil, Schluss), die Objektivität (Mechanismus, Chemismus, Teleologie) und die Idee (Leben, Erkennen und Wollen, absolute Idee) (Enz. § 162). In der Wissenschaft der Logik heißt sie "subjektive Logik". Mit ihr ändert sich, was wahr heißt: Gefragt wird, ob eine Sache ihrem Begriff entspricht --- die Angemessenheit (TWA 6, 265). Und mit ihr hat sich "das Reich der Freiheit eröffnet" (TWA 6, 250). Die Lesart dieses Kommentars: In Sein und Wesen waren die Gegenstände das Thema; hier kehrt sich die Richtung um. Thema ist jetzt das Verfahren an den Gegenständen: wie wir ordnen (der Begriff mit Allgemeinem, Besonderem, Einzelnem), wie wir das Geordnete aussprechen (das Urteil), wie wir es begründen (der Schluss). Der Begriff, an dem zuletzt gemessen wird, ist die Freiheit als Weise, sein Anderes zu haben. Woran Sie diese Ebene erkennen: Es wird nicht gefragt, was etwas ist, sondern ob es taugt, was es sein soll --- und wer so urteilt, muss sagen können, welcher Begriff gemeint ist.
Nicht gemeint
Nicht bloß eine Lehre vom subjektiven Denken, auch wenn die Wissenschaft der Logik sie "subjektive Logik" nennt. Zu ihr gehören Objektivität und Idee, und Hegel wendet sich gerade dagegen, die logischen Formen "nur als Bestimmungen des bewußten, und zwar desselben als nur verständigen, nicht vernünftigen Denkens" zu nehmen (Enz. § 162 Anm.).
Bei Hegel
Enz. §§ 160-244, Einteilung in § 162 mit Anm.; WdL: TWA 6, 245, 250 und 265. "Im Begriffe hat sich daher das Reich der Freiheit eröffnet" (TWA 6, 250).
Querverweise
Seinslogik; Wesenslogik; Begriff; Angemessenheit; Idee; Weise · das Andere zu haben
Nicht gemeint
Nicht bloß eine Lehre vom subjektiven Denken, auch wenn die Wissenschaft der Logik sie "subjektive Logik" nennt. Zu ihr gehören Objektivität und Idee, und Hegel wendet sich gerade dagegen, die logischen Formen "nur als Bestimmungen des bewußten, und zwar desselben als nur verständigen, nicht vernünftigen Denkens" zu nehmen (Enz. § 162 Anm.).
Im kommentar zu hegels logik
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