Gewohnheit
Hegel (Anthropologie)
Der Zustand, in dem eine Besonderheit „für dasselbe nicht mehr als beschränkende“ ist. Sie ist nicht verschwunden, sie steht nur nicht mehr im Weg.
Nicht gemeint
Kein Gegenteil der Freiheit. Im Kolleg wehrt Hegel den Einwand ab: „Gewohnheit sagt man gewöhnlich, ist ein Zwang, aber ebendeswegen hat die Befriedigung des Triebes kein Interesse mehr.“
Bei Hegel
Enz. §§ 409--410
Querverweise
Nicht gemeint
Kein Gegenteil der Freiheit. Im Kolleg wehrt Hegel den Einwand ab: „Gewohnheit sagt man gewöhnlich, ist ein Zwang, aber ebendeswegen hat die Befriedigung des Triebes kein Interesse mehr.“
Erdmanns unterscheidung
Gewohnheit des Habens macht unfrei, Angewohnheit des Tuns macht frei. Jene gehöre in das Kapitel von den Krankheiten, diese in das von den Heilmitteln.
In den ersten auflagen
1817 § 325, 1827 §§ 409--410
Quellen
GW 25.1 (Nachschrift Hotho, Kolleg 1822), zu § 325 der ersten Auflage
Im buch
Systematischer ort
31123