Ohnmacht der Natur
Hegel (Naturphilosophie)
Hegels Ausdruck dafür, dass die Natur die Bestimmungen des Begriffs nicht rein darstellt, sondern ins Zufällige ausläuft: „Es ist die Ohnmacht der Natur, die Begriffsbestimmungen nur abstrakt zu erhalten und die Ausführung des Besonderen äußerer Bestimmbarkeit auszusetzen“ (§ 250).
Nicht gemeint
Kraftlosigkeit. An Arten und Gestalten bringt die Natur mehr hervor, als der Begriff verlangt; ohnmächtig ist sie gegenüber der Strenge des Begriffs. Das ist keine Ausrede, sondern eine Bestimmung des Gegenstandes: Weil in der Natur das Vermittelnde auseinandertritt, bleibt das eine Extrem neben dem anderen stehen.
Bei Hegel
Enz. Bd. 2, § 250 mit Anm.; WdL: TWA 6, 282
Querverweise
Was daraus folgt
eine Grenze der Ableitung. Das Ungehörigste sei, „von dem Begriffe zu verlangen, er solle dergleichen Zufälligkeiten begreifen“; „Spuren der Begriffsbestimmung werden sich allerdings bis in das Partikulärste hinein verfolgen, aber dieses sich nicht durch sie erschöpfen lassen“ (§ 250 Anm.). Gemeint war Krug, der die Deduktion seiner Schreibfeder verlangt hatte.
Nicht gemeint
Kraftlosigkeit. An Arten und Gestalten bringt die Natur mehr hervor, als der Begriff verlangt; ohnmächtig ist sie gegenüber der Strenge des Begriffs. Das ist keine Ausrede, sondern eine Bestimmung des Gegenstandes: Weil in der Natur das Vermittelnde auseinandertritt, bleibt das eine Extrem neben dem anderen stehen.
Im buch
Kap. 5a, 5d, 6, 37a