Vorstellung
Hegel (Kernbegriff)
Die Stufe zwischen Anschauung und Denken: Der Inhalt ist verinnerlicht, in Bildern und Namen verfügbar, aber nicht in seiner Notwendigkeit gefasst. Vorstellungen lassen sich nebeneinanderstellen; Begriffe gehen auseinander hervor. Für die Logik zählt der Unterschied dort, wo eine Vorstellung sich gegen einen Gedanken sperrt. Dass Sein und Nichts dasselbe seien, sei schwer zu fassen, sagt Hegel --- Jedermann habe "eine Vorstellung vom Werden" und werde zugeben, "daß es eine Vorstellung ist" (Enz. § 88 Anm.): Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Vorstellung beide auseinanderhält. Ebenso die schlechte Unendlichkeit --- die Unendlichkeit der Vorstellung, die immer weiter geht, weil sie sich nichts anderes vorstellen kann (Kap. 1.8).
Nicht gemeint
Nicht die Vorstellung im Sinne einer Meinung ("meine Vorstellung davon") und nicht die Aufführung. Auch nicht die Vorstellung im weiten Sinn Kants, die jeden Bewusstseinsinhalt, den Begriff eingeschlossen, umfasst: Bei Hegel ist sie eine bestimmte Stufe, die das Denken hinter sich hat, wenn es begreift.
Bei Hegel
Enz. §§ 451-464 (die Vorstellung im theoretischen Geist).
Querverweise
Begriff; Anschauung; Denken
Nicht gemeint
Nicht die Vorstellung im Sinne einer Meinung ("meine Vorstellung davon") und nicht die Aufführung. Auch nicht die Vorstellung im weiten Sinn Kants, die jeden Bewusstseinsinhalt, den Begriff eingeschlossen, umfasst: Bei Hegel ist sie eine bestimmte Stufe, die das Denken hinter sich hat, wenn es begreift.
Im kommentar zu hegels logik
[[kleine-logik:1.8]]