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Kontinuität und Teilbarkeit
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 11 Sein (Unmittelbarkeit, Ontologie)
- 12 Wesen (Vermittlung, Reflexion, Metaphysik)
- 13 Begriff (Selbstvermittlung, klassische Logik, Epistemologie)
- 111 Bestimmtheit (Qualität)
- 112 Größe (Quantität)
- 113 Maß (qualitative Quantität)
- 1121 Reine Quantität
- 1122 Quantum (bestimmte Größe)
- 1123 Verhältnis von Größen
- 11211 Kontinuität und Teilbarkeit
- 11212 Kontinuierliche und diskrete Größe
- 11213 Begrenzung der reinen Quantität
Kontinuität
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Kontinuität ist die reine Quantität als fließendes, ununterbrochenes Zusammenhängendes. Sie ist unteilbar, homogen, ohne diskrete Einheiten - reine Ausdehnung. Beispiel: die Zahlengerade als Kontinuum (zwischen zwei Zahlen ist immer noch eine). Kontinuität und Diskretion sind Doppelstruktur der Quantität: Das Kontinuierliche enthält das Diskrete (ist einteilbar), das Diskrete setzt Kontinuität voraus (Einheiten berühren sich). Mathematisches Kontinuumsproblem: Ist die Linie aus Punkten? Hegel: Das Kontinuum ist prozessuale Einheit dieser Momente.
Herkunft: Lat. continuus (zusammenhängend). Aristoteles: syneches (Kontinuierliches) vs. diōrismenon (Abgegrenztes). Zenon: Paradoxien des Kontinuums (Achilles und Schildkröte). Cantor: Mathematische Kontinuumstheorie. Hegel: Kontinuität als logische Kategorie, nicht mathematisches Problem.
Bei Hegel: Enz. §100; WdL Bd. 1, Quantität
Siehe auch: Diskretion, Quantität, Quantum, Maß, Seinslogik