Geist

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Der Geist ist das Dritte im System nach Logik und Natur — die Rückkehr zu sich aus dem Anderssein. In der Natur ist die Idee außer sich (räumlich, zeitlich, materiell). Im Geist kehrt die Idee zu sich zurück: Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Vernunft. Der Geist ist nicht isoliertes Subjekt, sondern intersubjektiv (Anerkennung), institutionell (Familie, Gesellschaft, Staat) und geschichtlich (sich entwickelnd). Drei Formen: (1) Subjektiver Geist — Psychologie, (2) Objektiver Geist — Recht, Moral, Sittlichkeit, (3) Absoluter Geist — Kunst, Religion, Philosophie. Der Geist ist Freiheit — bei sich selbst im Anderen. Er zeigt sich in Geschichte und erkennt sich in der Philosophie. Hegels Formulierung "Die Logik ist Darstellung Gottes vor der Schöpfung" ist metaphorisch zu verstehen: Sie meint die reinen kategorialen Strukturen, nicht einen persönlichen Gott (siehe Kap. 23.7</a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a></a>).

Herkunft: Griech. nous, pneuma (Geist, Vernunft). Christentum: Heiliger Geist. Kant: transzendentales Subjekt. Fichte: absolutes Ich. Hegel: Geist als geschichtliche, intersubjektive Selbstverwirklichung der Freiheit.

Bei Hegel: Enz. §377-577 (Philosophie des Geistes)

Siehe auch: Logik, Natur, System, Freiheit, Selbstbewusstsein, Absolut, Idee

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