Entwicklung
Hegel (Methode)
Die Bewegungsform der Begriffslogik und zugleich der Name für den Prozess, in dem eine Anlage wirklich wird. Hegel grenzt sie gegen die früheren Formen ab: "Das Fortgehen des Begriffs ist nicht mehr Übergehen noch Scheinen in Anderes, sondern Entwicklung" (Enz. § 161). In ihr wird "nur dasjenige gesetzt, was an sich schon vorhanden ist"; sein Beispiel ist die Pflanze, die sich aus dem Keim entwickelt (§ 161 Zus.). Woran Sie eine Entwicklung von einer bloßen Veränderung unterscheiden: Kommt, was sich zeigt, aus dem Bestand selbst, oder wird es von außen angestoßen? Die Lesart dieses Kommentars findet diesen Unterschied auch in Darwins Mechanismus --- die Variation entsteht in der Reproduktion, die Selektion entscheidet, was sich hält ---, obwohl Hegel selbst eine Entwicklung der Arten in der Zeit ablehnte (Kap. 16.3).
Nicht gemeint
Nicht Wachstum und nicht ein Mehr: Nach Hegel wird "dem Inhalt nach nichts Neues gesetzt, sondern nur eine Formveränderung hervorgebracht" (Enz. § 161 Zus.) --- wohl aber wird das Spätere konkreter und reicher bestimmt. Und nicht die Auswicklung eines im Anfang schon fertig Vorhandenen: Im Keim ist die Pflanze nur "in ideeller Weise" (ebd.).
Bei Hegel
Enz. §161 mit Zusatz
Querverweise
Entfaltung; Übergang; Scheinen; Entlassen; Werden
Nicht gemeint
Nicht Wachstum und nicht ein Mehr: Nach Hegel wird "dem Inhalt nach nichts Neues gesetzt, sondern nur eine Formveränderung hervorgebracht" (Enz. § 161 Zus.) --- wohl aber wird das Spätere konkreter und reicher bestimmt. Und nicht die Auswicklung eines im Anfang schon fertig Vorhandenen: Im Keim ist die Pflanze nur "in ideeller Weise" (ebd.).
In den ersten auflagen
1817 §§ 109-110
Im kommentar zu hegels logik
[[kleine-logik:8a.2]], [[kleine-logik:16.3]], [[kleine-logik:19b]]