Verkehrung (teleologische)

Unsere Bezeichnung [KF], auf Hegels Teleologie gestützt

Dass ein Mittel sich gegen den Zweck wendet, dem es dienen soll. Möglich ist das, weil das Mittel eigene Eigenschaften braucht, um tauglich zu sein, und dieselbe Eigengesetzlichkeit über den einzelnen Zweck hinausreicht: die Universität, die sich selbst betreibt; das Produkt, das den Produzenten unterwirft; das Geld, das vom Mittel zwischen Bedürfnissen zum Selbstzweck wird (G-W-G').

Nicht gemeint

kein Defekt, der von außen hinzukäme, und kein moralisches Versagen Einzelner, sondern eine immanente Möglichkeit der Zweck-Mittel-Struktur. Sie zu erkennen heißt nicht, das Mittel zu verwerfen, sondern den Zweck wieder zur Geltung zu bringen.

Bei Hegel

die Doppelbestimmung des Mittels und die Reihe, in der das Produkt "wieder nur ein Mittel" wird, "und so fort ins Unendliche" (TWA 6, 450 f.). Die Verkehrung als gesellschaftliche Kategorie entwickelt Hegel nicht.

Nicht gemeint

kein Defekt, der von außen hinzukäme, und kein moralisches Versagen Einzelner, sondern eine immanente Möglichkeit der Zweck-Mittel-Struktur. Sie zu erkennen heißt nicht, das Mittel zu verwerfen, sondern den Zweck wieder zur Geltung zu bringen.

Im buch

Kap. 12, 15, 17.1, 18.2, 27.2; Schluss

In der logik

[[kleine-logik:15.3]]