Für-sich-Sein und Übergang zur Quantität

Im Fürsichsein — der höchsten Form qualitativer Selbstbeziehung — bezieht sich das Etwas nur noch auf sich selbst, als reines Eins. Aber das Eins ist exklusiv: Es stößt alles andere ab (Repulsion) und setzt damit viele andere Einsen. Da alle Einsen qualitativ identisch sind, sind sie ununterscheidbar — was bleibt, ist nur die Vielheit, das „Wieviel". Die Qualität hebt sich selbst auf und führt zur Quantität.

Vollziehen Sie das: Denken Sie ein „Eins" — ein reines Selbst, das sich von allem Anderen abgrenzt. Jetzt versuchen Sie, ein zweites „Eins" davon zu unterscheiden. Was ist der Unterschied? Beide sind reine Selbstbeziehung. Sie können das eine vom anderen qualitativ nicht unterscheiden. Der Übergang ist keine Behauptung, sondern ein Scheitern beim Versuch der Unterscheidung.