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Totalität des Erscheinens
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 31 Subjektiver Geist (Wissenschaft des Inner-Menschlichen)
- 32 Objektiver Geist (Wissenschaft des Zwischen-Menschlichen)
- 33 Absoluter Geist (Wissen des Göttlichen)
- 331 Kunst (Anschauen der Wahrheit, Ästhetik)
- 332 Religion (Vorstellen der Wahrheit, Theologie)
- 333 Philosophie (Begreifen der Wahrheit)
- 3311 Das Ideal (das Schöne)
- 3312 Kunstformen
- 3313 Einzelne Künste
- 33131 Architektur
- 33132 Skulptur
- 33133 Romantische Künste
- 331331 Malerei
- 331332 Musik
- 331333 Poesie
- 3313311 Allgemeiner Charakter der Malerei
- 3313312 Besondere Bestimmtheit
- 3313313 Historische Entwicklung der Malerei
- 33133111 Allgemeiner Inhalt der Malerei
- 33133112 Sinnliches Material der Malerei
- 33133113 Künstlerische Behandlung
- 331331121 Vermindern der drei Dimensionen zur Fläche in der Malerei
- 331331122 Physikalisches Element
- 331331123 Totalität des Erscheinens
Totalität
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Totalität ist die organische Ganzheit, wo jedes Moment durch alle anderen vermittelt ist. Sie ist nicht Summe (äußerliche Vollständigkeit), sondern lebendige Einheit. Die Totalität enthält alle Bestimmungen, aber nicht als tote Liste, sondern als sich selbst entwickelndes System. Beispiel: Organismus als Totalität (jedes Organ funktioniert nur im Ganzen). Logisch: Der vollständige Grund als Totalität seiner Bedingungen. System als Totalität der Kategorien. "Das Wahre ist das Ganze" - aber das Ganze ist prozessual, nicht statisch.
Herkunft: Lat. totalitas (Ganzheit). Aristoteles: to holon (das Ganze) ist mehr als die Summe der Teile. Spinoza: Substanz als absolute Totalität. Kant: Totalität der Bedingungen in der Antinomie. Hegel: Totalität als lebendige, sich entwickelnde Ganzheit.
Bei Hegel: Enz. §146 (Grund); (durchgängig)
Siehe auch: System, Ganzheit, Substanz, Absolut, Methode, Kreis