Quantum und die schlechte quantitative Unendlichkeit

Die reine Quantität begrenzt sich zum Quantum — einer bestimmten Größe. Das entscheidende Merkmal: Die Grenze ist gleichgültig. Ob ein Feld 5 oder 6 Hektar groß ist, ändert nichts an seiner Qualität als Feld. Vollziehen Sie das: Nehmen Sie eine beliebige Zahl — sagen wir „5". Fragen Sie sich: Warum 5 und nicht 6? Es gibt keinen qualitativen Grund. Sie könnten weiterzählen: 6, 7, 8… Wann hören Sie auf? Die Grenze ist beliebig. Sie erleben hier die schlechte Unendlichkeit des Zählens: Das Denken kommt nie an. Vertiefung (Analogie, kein Beweis): Cantors „aktuale Unendlichkeit" — die Menge aller natürlichen Zahlen als abgeschlossene Totalität — vollzieht denselben Schritt in mathematischer Gestalt: Statt endlos weiterzuzählen, wird das Ganze als Einheit gefasst. Cantor dachte nicht hegelianisch, und die beiden Begriffe sind verschieden definiert; als Denkbild trägt die Parallele.