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Gesetz
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 11 Sein (Unmittelbarkeit, Ontologie)
- 12 Wesen (Vermittlung, Reflexion, Metaphysik)
- 13 Begriff (Selbstvermittlung, klassische Logik, Epistemologie)
- 131 Subjektivität (formeller Begriff)
- 132 Objektivität (reeller Begriff)
- 133 Die Idee (adäquater Begriff, Selbstzweck)
- 1321 Mechanismus
- 1322 Chemischer Prozeß (als logischer)
- 1323 Teleologie (Zweck)
- 13211 Mechanisches Objekt
- 13212 Mechanischer Prozeß
- 13213 Absoluter Mechanismus
- 132131 Zentrum
- 132132 Gesetz
- 132133 Übergang zum Chemismus
Gesetz
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Das Gesetz ist die notwendige Beziehung in der Erscheinung - das Beharrende, Wesentliche. Es ist nicht hinter den Phänomenen, sondern deren begriffene Struktur. Beispiel: Naturgesetze (F=ma) formulieren, wie Erscheinungen sich verhalten müssen. Das Gesetz ist der ruhige Inhalt der unruhigen Erscheinung. Aber: Das Gesetz ist nicht starr, sondern Ausdruck der sich manifestierenden Notwendigkeit. Hegels Kritik an bloß empirischen Gesetzen (Hume): Gesetz ist objektive Struktur, nicht subjektive Gewohnheit.
Herkunft: Griech. nomos (Gesetz, Regel). Naturgesetze seit Newton. Kant: Verstand gibt der Natur Gesetze. Hegel: Gesetze sind objektive Vernunftstrukturen der Wirklichkeit selbst.
Bei Hegel: Enz. §138-140; WdL Bd. 2, Erscheinung
Siehe auch: Erscheinung, Wesen, Notwendigkeit, Grund, Wesenslogik