13232
Mittel
?- 0 Hegels 'System der Wissenschaft'
- 1 Logik (Wissenschaft des Denkens)
- 2 Natur (Wissenschaft des Materiellen)
- 3 Geist (Wissenschaft des Menschlichen)
- 11 Sein (Unmittelbarkeit, Ontologie)
- 12 Wesen (Vermittlung, Reflexion, Metaphysik)
- 13 Begriff (Selbstvermittlung, klassische Logik, Epistemologie)
- 131 Subjektivität (formeller Begriff)
- 132 Objektivität (reeller Begriff)
- 133 Die Idee (adäquater Begriff, Selbstzweck)
- 1321 Mechanismus
- 1322 Chemischer Prozeß (als logischer)
- 1323 Teleologie (Zweck)
- 13231 Subjektiver Zweck
- 13232 Mittel
- 13233 Ausgeführter Zweck
Mittel
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Das Mittel ist das Vermittlungsglied zwischen Zweck und Resultat. In der Teleologie: Zweck setzt Mittel ein, um sich zu realisieren. Das Mittel ist zweideutig: (1) Dienend - wird vom Zweck benutzt, (Kap. 2) Selbständig - hat eigene Gesetze (Mechanik, Chemismus). Die List der Vernunft: Der Zweck lässt das Mittel die Arbeit tun und erhält sich dabei. Beispiel: Werkzeug (Hammer) als Mittel zwischen Absicht (Nagel einschlagen) und Resultat (Nagel im Holz). Das Mittel ist objektiver als der subjektive Zweck: Es bleibt, während Zwecke wechseln. Die dialektische Pointe: Das Mittel ist nicht bloß passiv, sondern zeigt die Objektivität, die der Zweck anerkennen muss.
Herkunft: Griech. organon (Werkzeug). Aristoteles: Die vier Ursachen (causa instrumentalis). Kant: Mittel-Zweck-Rationalität. Hegel: Das Mittel zeigt die List der Vernunft - der Geist arbeitet durch Objektivität.
Bei Hegel: Enz. §207-210; WdL Bd. 2, Teleologie
Siehe auch: Zweck, Teleologie, List der Vernunft, Objektivität, Mechanismus, Begriffslogik