Kommentar zum subjektiven Geist, Kapitel 20

Der Übergang zur Psychologie

Warum geht es weiter? Weil die Vernunft hier nur als Gewissheit da ist.

Der Geist weiß, dass seine Bestimmungen auch die der Sache sind — aber er hat es noch nicht ausgeführt. Was das im einzelnen heißt: Anschauen, Vorstellen, Denken; Fühlen, Wollen, Wählen — das steht noch aus.

Die Psychologie ist die Ausführung dieser Gewissheit. Und der Unterschied zur Phänomenologie ist damit angebbar: Dort ging es um das Verhältnis zum Gegenstand, hier um die Tätigkeiten, in denen der Geist sich selbst bestimmt.

I.5 Die Psychologie (§§ 440–482)