Kommentar zum subjektiven Geist, Kapitel 27
Wie es weitergeht — und wohin
§ 482 sagt, was der freie Geist zunächst nur ist: „der vernünftige Wille oder an sich, die Idee, darum nur der Begriff des absoluten Geistes.“
Daraus die Aufteilung, die den Rest des Systems ordnet: Der freie Geist muss sich verwirklichen, und das geschieht auf zwei Weisen. Im objektiven Geist wird er zur Welt — Recht, Moralität, Sittlichkeit; dort überwiegt das Wollen. Im absoluten Geist wird er sich selbst durchsichtig — Kunst, Religion, Philosophie; dort überwiegt das Erkennen.
Beides sind Aufhebungen von Erkennen und Wollen, nur mit verschiedenem Schwerpunkt. [KF]